Neukundengewinnung durch Kaltakquise?

Eine Diskussion auf der Plattform XING.com mit dem Thema „Beratung oder Verkauf ohne Kaltakquise – Ist das möglich?“ inspirierte mich zu diesem Artikel.

Es geht dabei nicht um Callcenter, die im großen Stil Akquise betreiben, sondern um den kleinen Selbständigen oder Existenzgründer, der regelmäßig Neukunden akquirieren muss, um sein Geschäft am Laufen zu halten.

Ich möchte im Folgenden die Gefahren und die Rechtslage zum Thema erklären und in zwei weiteren Artikeln Alternativen aufzeigen, nämlich die Kundengewinnung über Xing und die Kundenakquise mit Gutscheinangeboten.

Ein der telefonischen Kaltakquise entgegengesetztes Prinzip beschreibt auch der Artikel Kundenakquise durch Inbound-Marketing. Eine allgemeine Übersicht über Methoden der Kundengewinnung bietet darüber hinaus der Übersichtsartikel zum Thema Kundenakquise und wie Ihnen gewonnene Kunden auf Dauer erhalten bleiben, verrät der Beitrag zum Thema Kundenzufriedenheit.

Noch eines vorab: Dies ist keine Rechtsberatung noch ersetzt es eine solche. Es handelt sich hier um meine auf Erfahrungen beruhende Meinung.

Kaltakquise – Definition und Gesetzeslage

Kaltakquise ist die Erstansprache eines potenziellen Kunden, zu dem bisher keine Geschäftsbeziehungen bestanden. Der Begriff bezieht sich also auf alle Methoden der Neukundengewinnung, egal ob durch aktive Ansprache oder durch sogenannte „Pull-Methoden“, wie Werbung oder Online-Marketing.

Wenn über Kaltakquise diskutiert wird, ist in der Regel die direkte, persönliche Ansprache durch den Verkäufer gemeint. Diese kann per E-Mail, Telefon oder eben durch persönliche Ansprache erfolgen. Um diese Art der Kundenakquise soll es im Folgenden primär gehen.

Gesetzliche Limitierung

Für die telefonische Kaltakquise oder die Akquise per E-Mail hat der Gesetzgeber im UWG (Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb) einen sehr engen Rahmen gesetzt. Schauen wir uns mal den Gesetzestext im Einzelnen an:

Hier der genaue vollständige Wortlaut:
http://dejure.org/gesetze/UWG/7.html

Der Teil des Gesetzes, der in unserem Zusammenhang von größter Bedeutung ist, ist dieser hier:

(2) Eine unzumutbare Belästigung ist stets anzunehmen

1. bei Werbung unter Verwendung eines in den Nummern 2 und 3 nicht aufgeführten, für den Fernabsatz geeigneten Mittels der kommerziellen Kommunikation, durch die ein Verbraucher hartnäckig angesprochen wird, obwohl er dies erkennbar nicht wünscht;

2. bei Werbung mit einem Telefonanruf gegenüber einem Verbraucher ohne dessen vorherige ausdrückliche Einwilligung oder gegenüber einem sonstigen Marktteilnehmer ohne dessen zumindest mutmaßliche Einwilligung,

3. bei Werbung unter Verwendung einer automatischen Anrufmaschine, eines Faxgerätes oder elektronischer Post, ohne, dass eine vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten vorliegt

Kaltakquise ist also per se nicht verboten, lediglich die Kaltakquise per Telefon oder E-Mail ohne das Einverständnis des Verbrauchers oder zumindest das mutmaßliche Einverständnis anderer Marktteilnehmer ist nicht erlaubt.[DK1]

Der Gesetzgeber macht hier eine kleine Ausnahme: Wenn bei einem anderen Marktteilnehmer als Verbraucher das Einverständnis zur telefonischen Kontaktaufnahme vorausgesetzt werden kann, ist es erlaubt, ihn anzurufen. Hier geht es vor allem um Akquise von Unternehmen (B2B-Verkauf) als Kunden oder als Distributoren. Aber auch um andere Markteilnehmer, wie Vermieter von Wohnungen oder potentielle Bewerber für einen zu vermittelnden Job.

Diese Ausnahme im Gesetz wird oft missverstanden. Viele B2B-Akquise wollen diesen Passus dahingehend verstehen, dass wenn der Kunde am Produkt Interesse haben könnte, weil es mit seinem Geschäftsfeld zu tun hat, oder wenn offensichtlich Bedarf am angebotenen Produkt besteht, sei es in Ordnung den Erstkontakt per Telefon herzustellen.

Beispiel: Ist es legal einen Arzt anzurufen um ihm Spritzen oder medizinische Geräte anzubieten, nur weil man annehmen kann, dass er an so einem Angebot Interesse bzw. Bedarf haben könnte? – Nein. Dem ist nach aktueller Rechtsprechung nicht so!

Es geht bei diesem Passus um die Art bzw. das Medium der Kontaktaufnahme zu dem ein Einverständnis angenommen werden kann. Die Tatsache, dass ein Interesse bestehen könnte, heißt noch lange nicht, dass der Empfänger mit einem Angebot per Telefon einverstanden ist. Schließlich hat der Anbieter ja auch die Möglichkeit den Arzt schriftlich zu kontaktieren und ihn damit nicht in seinem Praxisbetrieb „unzumutbar zu belästigen“.

Erforderlich ist, dass aufgrund konkreter Umstände ein sachliches Interesse des Anzurufenden an der Telefonwerbung vermutet werden kann. Maßgeblich ist dabei, ob der Werbende zu Recht annehmen darf, dass der Angerufene einen solchen Anruf erwartet oder ihm jedenfalls positiv gegenüberstehen würde.

Ein Beispiel für eine zulässige telefonische Kontaktaufnahme ist ein Urteil des BGH. In dem konkreten Fall hat der Vertriebsleiter eines Unternehmens sich mit mehreren Mitarbeitern dieses Unternehmens selbstständig gemacht und war im Anschluss als Konkurrent des früheren Arbeitgebers tätig.Um auf sein neues Unternehmen aufmerksam zu machen, rief der ehemalige Mitarbeiter bei einigen früheren Kunden an, um das Angebot des neuen Unternehmens vorzustellen und die Neugründung bekannt zu machen. Das ist laut BGB zulässig und kann weder von Wettbewerbern noch von früheren Arbeitgebern abgemahnt werden.

Wer nach einem Wechsel zu einem anderen Unternehmen Kunden seines ehemaligen Arbeitgebers, die ihm aus seiner früheren Tätigkeit bekannt sind, anruft, um sie von dem Wechsel in Kenntnis zu setzen, verstößt im Allgemeinen nicht gegen § 7 Abs.1 UWG.

Aber Vorsicht:

Wenn Sie sich nicht selbst eine eigene Datenbank erarbeitet haben, sondern im Auftrag Ihres Arbeitgebers, welcher Sie dafür bezahlt hat, und Sie nehmen diese Datenbank mit, könnten Sie sich möglicherweise im Sinne von § 17 UWG strafbar machen.

http://www.gesetze-im-internet.de/uwg_2004/__17.html

Es gibt Branchen, in denen der telefonische Erstkontakt üblich ist, sodass man ein Einverständnis zur telefonischen Kontaktaufnahme tatsächlich mutmaßen kann.

Ein typisches Beispiel ist die Akquise von Investoren als Broker im Bereich Corporate Finance. Ein Fondsmanager bekommt solche Anrufe regelmäßig, weil es in der Branche einfach üblich ist, eine „Roadshow“ per Telefon zu organisieren. Natürlich wird da nicht gleich ge-pitched, sondern erst mal die üblichen Unterlagen verschickt und dann kommt (oder auch nicht) eine Einladung zu einer Präsentation.

Also: Call – Information per Mail – Call – Termin

In dieser Branche habe ich selbst gearbeitet und weiß aus Erfahrung, dass telefonische Kontaktaufnahme zur Terminvereinbarung tatsächlich normal ist und vom Gegenüber erwartet wird.

Kontaktaufnahme bei Bestandskunden

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem Urteil vom 20. September 2007 (AZ: I ZR 88/05) sogar einen Anbieter wegen unzumutbarer Belästigung verurteilt, der bereits eine bestehende Geschäftsverbindung mit dem Angerufenen hatte.

Unter bestimmten Voraussetzungen ist aber der Kontakt zu Bestandskunden auch via E-Mail erlaubt. Und zwar, wenn alle der folgenden Punkte erfüllt sind:

(3) Abweichend von Absatz 2 Nr. 3 ist eine unzumutbare Belästigung bei einer Werbung unter Verwendung elektronischer Post nicht anzunehmen, wenn

1. ein Unternehmer im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Ware oder Dienstleistung von dem Kunden dessen elektronische Postadresse erhalten hat,

2. der Unternehmer die Adresse zur Direktwerbung für eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen verwendet,

3. der Kunde der Verwendung nicht widersprochen hat und

4. der Kunde bei Erhebung der Adresse und bei jeder Verwendung klar und deutlich darauf hingewiesen wird, dass er der Verwendung jederzeit widersprechen kann, ohne dass hierfür andere als die Übermittlungskosten nach den Basistarifen entstehen.

Warum Kaltakquise nicht das Nonplusultra ist:

Egal wie die Rechtslage ist, empfehle ich jedem Selbständigen und Existenzgründer über Alternativen nachzudenken und sowohl auf die telefonische als auch auf Kaltakquise per E-Mail ganz zu verzichten.

Hier die wichtigsten Gründe dafür:

Durch den Missbrauch der mit telefonischer Kaltakquise betrieben wurde, hat diese Methode ein sehr schlechtes Image bekommen. Das könnte eventuell Ihrem eigenen Image schaden, wenn die Angerufenen Sie in den gleichen Topf, wie die sogenannten „schwarzen Schafe“, werfen.

Wir schreiben das Jahr 2014. Märkte, Marktteilnehmer und die Technologien haben sich weiterentwickelt. Diesem Umstand müssen Sie sich als Unternehmer anpassen, um wettbewerbsfähig zu sein. Es gibt wesentlich effizientere und stressfreiere Methoden um Neukunden zu generieren als telefonische Kaltakquise. Im nächsten Artikel werde ich Ihnen einige Alternativen aufzeigen und diese gerne mit Ihnen diskutieren. Ich werde verschiedene Methoden aufzeigen:

  • Newsletter Marketing
  • Social Media Marketing
  • Suchmaschinenmarketing
  • Display und Preisvergleichsportale
  • Coupons & Groupons
  • PR online und offline
  • Aktiver Außendienst
  • Empfehlungsmarketing
  • Eventmarketing

Wenn Sie zu diesem Thema eine Meinung oder Fragen haben, schreiben Sie diese gerne in das Kommentarfeld, ich werde alle Posts beantworten!

Bis dahin, viel Erfolg wünscht

Wolfgang Brand
Head of SEO
kpp group GmbH Berlin

Sie möchten von telefonischer Kaltakquise verschont bleiben? – Bei unserem Telefonservice werden unerwünschte Anrufe auf Wunsch durch unsere Mitarbeiter für Sie gefiltert!

 

Quellen und weiterführende Informationen:

http://www.gesetze-im-internet.de/

http://www.schneidergeiwitz.de/aktuelles/artikel/details/telefonwerbung-nach-unternehmenswechsel-175/

http://www.perspektive-mittelstand.de/Telefonmarketing-Urteil-bestaetigttelefonische-Kaltakquise-im-b2b-Bereich-als-unzulaessig/management-wissen/1497.html

https://www.xing.com/net/priecc232x/neukundenakquisition/neugeschaft-mit-system-22705/beraten-oder-verkaufen-ohne-kaltakquise-ist-das-moglich-45812774/p0

https://www.xing.com/net/neukundenakquisition/bucher-studien-fachberichte-linktipps-etc-33515/bgh-urteil-gegen-telemarketing-ende-der-gunstigen-kaltakquise-3110381/3110381

http://wordbridge.de/news/datenschutz/die-rechtslage-bei-telefonakquise-ein-interview-mit-rechtsanwaeltin-jutta-loewe/#more-2077

 

Fotonachweis
Bilddatenbank: http://www.gratisography.com

 

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31 Kommentare

  1. Andreas Bayer

    Veröffentlicht am 10. Februar 2014 at 20:05

    Sehr geehrter Herr Brand,

    mit grossem Interesse habe ich diese Seite gelesen.
    Ich selbst habe mich im Juni 2013 mit einem medizinischen Gerät selbstständig gemacht. Der Vertrieb sollte hauptsächlich an betroffene Personen erfolgen. Heilpraktiker, Physiotherapeuten, Orthopäden könnten aber auch von diesem Gerät profitieren, auch wenn der Erfinder des Gerätes nicht an Ärzte rangehen möchte.

    Wie würden Sie bei einem solchen Produkt akquirieren? Es ist anscheinend sehr schwer, Personen davon zu überzeugen.

    Ich bedanke mich im Voraus für Ihre Hilfe und verbleibe

    Mit freundlichen Grüssen

    Andreas Bayer

    • Wolfgang Brand schreibt:

      Veröffentlicht am 11. Februar 2014 at 14:24

      Hallo Herr Bayer,

      vielen Dank für Ihren Kommentar. Ohne zu wissen um was es konkret geht ist die Frage sehr schwer zu ´beantworten. Schreiben Sie doch mal welche Zielgruppe Sie genau ansprechen, um was für ein Produkt es geht und vor allem was Sie bisher schon versucht haben um Kunden zu akquirieren.

      Gruss

      Wolfgang Brand

  2. Markus Hertel schreibt:

    Veröffentlicht am 12. November 2014 at 18:44

    Hallo Hr. Brand,
    erstmal ein Lob an Ihre Seite, welche sehr informativ gestaltet ist.
    Mein Name ist Markus Hertel und ich bin seit gut 4 Jahren selbständiger Techniker für Laserdrucker. Ich mache Werbung in dem ich auf die Seiten von Firmen in den gelben Seiten gehe und dann meine E-Mail schreibe. Nun wäre meine Frage: „Was kann ich tun, um meine Werbung“ effektiver zu machen?“ Da es hier wirklich nur um Firmenkunden geht, sind meines Erachtens nach die Möglichkeiten im Vergleich zu Privatkunden eingeschränkter.
    Ich habe bereits Stammkunden, welche ich auch schon seit einiger Zeit betreue, aber es soll halt mehr werden und dafür fehlz mir so etwas die Idee und die Möglichkeiten mich bekannt zu machen. Was würden Sie als Genie denn da empfehlen?

    Herzlichen Gruß
    Markus Hertel

    • Sascha Berninger

      Veröffentlicht am 14. November 2014 at 15:40

      Hallo Herr Hertel,

      da Herr Brand zur Zeit leider verhindert ist, antworte ich an seiner Stelle.

      Zunächst einmal möchte ich Sie darauf hinweisen, dass der Versand von Werbe-E-Mails ohne vorherige Einwilligung des Adressaten ein heikles Thema ist und nach aktuellem Gerichtsstand gar eine Abmahnung nach sich ziehen kann.

      Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie unter folgenden Links:

      http://www.juraforum.de/ratgeber/internetrecht/b2b-e-mail-werbung-erlaubt

      http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=en&az=I%20ZR%20218/07&nr=49067

      Wenn Sie neue Kunden gewinnen möchten, hilft es sehr, sich in die Lage Ihrer potentiellen Kunden zu versetzen. Dies gilt für Firmenkunden nicht anders als für Privatkunden, denn die Entscheidung eines Unternehmens für Ihre Dienstleistung trifft immer ein Mensch.

      Ihre Dienstleistung besteht darin, Reparaturen an Druckern durchzuführen, sie wird also (nur) dann benötigt, wenn ein Mangel am Gerät auftritt.

      Sollte dieser Fall eintreten, gibt es für Ihren potentiellen Kunden zwei Möglichkeiten:

      I. Er sucht nach einem Reparaturservice. Im Jahre 2014 wird er dies aller Voraussicht nach im Internet tun.

      -> Hier kommt es darauf an, dass Sie bzw. Ihr Unternehmen schnell gefunden werden kann und den Kunden anspricht.

      Kurz gesagt: Die besten Chancen haben Sie, wenn…

      1. Ihr potentieller Kunde nach Eingabe der passenden Begriffe in eine Suchmaschine (z.B. „Drucker Reparatur Bremen“) in den obersten Suchergebnissen Ihren Namen (oder den Ihres Unternehmens) findet: Sie benötigen also einen soliden Internetauftritt, der durch ent-sprechende Suchmaschinenoptimierung gut zu finden ist.

      Eine Einführung in diese Thematik finden Sie hier:
      http://www.seo-united.de/sitemap.html

      2. Er Ihren Internetauftritt besucht und das Design, die Benutzerfreundlichkeit, die Rechtschreibung und Ihre Konditionen ihn letztlich überzeugen, sich für IHRE Dienstleistung zu entscheiden.

      Einige grundlegende Regeln für einen gelungenen Webauftritt finden Sie hier:

      https://www.wko.at/Content.Node/Service/Unternehmensfuehrung–Finanzierung-und-Foerderungen/eBusiness/Business/Webauftritt.html

      II. Die andere Variante: Ihr potentieller Kunde muss nicht nach einem Reparaturservice suchen, denn er erinnert sich an Ihr Unternehmen.

      Wie erreichen Sie dies? Indem Sie Ihren Namen bekannt machen. Kein leichtes Unterfangen, doch im Zeitalter der sozialen Netzwerke auch mit beschränktem Budget kein Ding der Unmöglichkeit mehr.

      Eine kleine Heranführung an die Thematik:
      http://t3n.de/magazin/einfuhrung-inbound-marketing-marketing-zukunft-233324/

      Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesen Ratschlägen weiterhelfen konnte. Für weitere Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

      Sascha Berninger

    • Wolfgang Brand schreibt:

      Veröffentlicht am 17. November 2014 at 9:25

      Hallo Herr Hertel

      entschuldigen Sie di späte Rückmeldung.

      Was den rechtlichen Aspekt angeht hat Herr Berninger schon alles gesagt. E-Mails ohne Einwilligung des Adressaten sind höchst gefährlich. (§ 7 UWG).

      Statt dessen sollten Sie Sie sich um einen guten regional oientierten Internet Auftritt arbeiten. Als Minimum sollten Sie in Google Places einen optimierten Eintrag haben. Das ist eine Art Branchenbuch von Google und ist zudem kostenlos.

      Ein weiterer Weg wäre das Verzeichnis http://www.Yelp.com. Es handelt sich hier ebenfalls um ein Branchenbuch mit dem zusätzlichen Aspekt der Wertung von Unternehmen durch Mitglieder also ein Art Empfehlungsmarketing im Internet.

      Ein ausführliches http://www.XING.com Profil und aktive fachliche Beteiligung in relevanten Xing Gruppen kann auch den ein oder anderen Kunde bringen.

      Gruss

      Wolfgang Brand

      Der einfachste Weg ist Google Adwords Anzeigen zu schalten, aber langfristig ist ein suchmachinenreundlicher und interessanter Internet Auftritt mit einem echten Mehrwer für den Besucher die beste Methode.

      Wenn Sie Adwords mal testen wollen, holen Sie sich einen Gutschen hier:
      http://www.adwords-starthilfe.de/

  3. M. Huber

    Veröffentlicht am 16. November 2014 at 20:26

    Hallo und guten Tag!

    Sie schreiben: „Es gibt wesentlich effizientere und stressfreiere Methoden um Neukunden zu generieren als telefonische Kaltakquise.“

    Natürlich ist ein Anbieter SEO Services ‚gegen‘ telefonische Kaltakquise. Das eigene Produkt muss ja auch verkauft werden 🙂 Fakt ist aber, dass es für sehr viele Bereiche im b2b eben KEINE effizientere Methode als die telefonische Kaltakquise gibt. Die Empfehlung darauf ganz zu verzichten ist ja schon fast geschäftsschädigend.

    Zum rechtlichen Aspekt: Viele Jahre(!) nach dem o.g. Urteil sind vergangen. Nach wie vor wird telefonische Kaltakquise im b2b Umfeld massiv genutzt. Viele tausende Male in Deutschland jeden Monat. Bitte nennen Sie mir doch ein einziges Urteil aus dem ’normalen‘ b2b Akquisebereich (IT-Vertrieb und ähnliche), bei der eine Unterlassung durchgesetzt wurde. Es müsste da eigentlich mehrere Urteile geben, wenn es doch so strikt verboten ist und dennoch weiterhin großflächig zu Neukundengewinnung genutzt wird.

    MfG

    M. Huber

    • Wolfgang Brand schreibt:

      Veröffentlicht am 18. November 2014 at 14:18

      Herr Huber

      BGH, Urteil vom 20.09.2007 – I ZR 88/05
      Bundegerichthof! Oberste Instanz!

      Wolfgang Brand

      • M. Huber

        Veröffentlicht am 19. November 2014 at 17:31

        Das ist ja genau das 7 Jahre alte und bekannte Urteil, welches sie oben schon nennen. Wenn man bedenkt wie viel b2b Kaltakquise bis heute täglich in großem Umfang praktiziert wird, müsste es ja wöchentlich von Unterlassungsklagen nur so wimmeln. Allerdings passiert nichts dergleichen. Man findet nicht ein einziges Beispiel aus den letzten Jahren. Zum Glück, denn es wäre nicht nur für einzelne Unternehmen stark schädigend, sondern auch für die gesamte deutsche Wirtschaft.

  4. J.N.

    Veröffentlicht am 27. Januar 2015 at 15:55

    Hallo Herr Brand,

    nach einem knappen Jahr bin auch ich auf Ihren Artikel gestoßen – sehr interessant. Vielen Dank dafür!

    Als Freiberufler frage ich mich, ob auch Initiativbewerbungen um freie Mitarbeit unter das Kaltakquise-Verbot fallen können. Ein Beispiel: Ein Programmierer stellt sich bei Ihnen, der kpp Group, per Mail vor. Die Betreffzeile lautet „Bewerbung um Freie Mitarbeit“. Er schlägt vor, dass Sie als SEO-Agentur doch auch Webdesign in Ihr Portfolio aufnehmen könnten; zu diesem Zweck bietet er seine Dienste als Freelancer an.

    Wie ist Ihre Einschätzung zu diesem Fall?

  5. Ralf Stelter schreibt:

    Veröffentlicht am 8. Februar 2015 at 10:51

    Kommentar und Nachfrage:
    Hallo Herr Brand,
    erstens bin ich zwei 30 Jahren bei einem Anbieter registriert – Ergebnis: nicht ein Anruf oder Email!
    Ich war 20 Jahre lang in den gelben Seiten – nicht eine Resonanz. – Eine Kollegin brachte mich auf xing. Sie ist da seit mehreren Jahren, ich seit einem Jahr. Resonanz bei beiden: Keine!
    Trotzdem ich als Fachmann durchs Internet neue Kunden gefunden habe, aber alle Versprechungen aller Art sind entweder teuer, aufwändig oder sinnlos, meist alle drei zusammen.
    Hier meine Frage: Wenn ein Anbieter mit eMail-Adresse wirbt, darf ich ihm dann mein Angebot mailen?
    Danke für Ihre Antwort, mit freundlichem Gruß
    Ralf Stelter

    • Wolfgang Brand schreibt:

      Veröffentlicht am 9. Februar 2015 at 13:43

      Hallo Herr Stelter,

      Nein, dürfen Sie nicht. Sie brauchen für ein Werbemail die explizite Einwilligung des Empfängers

      Gruss

      Wolfgang Brand

      • Ralf Stelter schreibt:

        Veröffentlicht am 10. Februar 2015 at 13:28

        Hallo Herr Brand,

        okay, verstanden. Aber eigene Kunden, die ich aus Print oder anderen Werbemaßnahmen habe, darf ich doch, oder?
        Es gibt Mittel und Wege Einwilligungen zu erhalten.
        Aber ein von mir geplantes Projekt sieht die Teilnahme möglichst vieler Betriebe vor, wie mach ich das? Vorher anrufen? Oder maile ich die an und Frage nach deren Angeboten, bitte quasi um deren Werbung… Darf ich dann umgekehrt Kontakt aufnehmen…
        Danke, mit freundlichem Gruß
        Ralf Stelter

    • Dennis Klehr

      Veröffentlicht am 9. Februar 2015 at 13:54

      Hallo Herr Stellter,

      die Basis für alle Maßnahmen sollte eine gut funktionierende Internetseite sein, die für Suchmaschinen bestens optimiert ist. Ich habe mir mal Ihre Seite angeschaut und festgestellt, dass Ihre Internetseite für Suchmaschinen nicht optimiert ist. Zudem führen einige Links ins Leere. Immer wichtiger wird heutzutage die Darstellung auf mobilen Entgeräten.

      Die eigene Seite für Suchmaschinen zu optimieren ist in der Regel eigentlich nicht so teuer, zumindest bei den Stellschrauben, die man selbst vornehmen kann. Man kann beispielsweise wordpress als CMS verwenden, sich ein schickes Template für einen schmalen Taler bei themeforest.net besorgen und mit Hilfe eines kostenfreien Plug-Ins die Seite für Google optimieren. Natürlich müssen Sie sich vorher Gedanken machen, unter welchen Keywords Sie gefunden werden wollen (nicht zu viele!!!) und optimieren Ihre Titel und Texte entsprechend darauf. Wenn Sie jetzt noch einen Blog integrieren, der dem User einen Mehrwert bietet und die Artikel in sämtliche Social Media Kanäle bringen (Facebook, Twitter und/oder Google+) dann wird sich ihre Sichtbarkeit auf Google garantiert steigern!

      Wenn Sie in Branchen-Verzeichnissen gelistet sind und von dort aus ein Link zu Ihrer Seite führt ist es natürlich nicht schlecht. Allerdings würde ich persönlich behaupten, dass heutzutage niemand mehr über ein Branchen-Verzeichnis eine Firma sucht.

      Auf Ihrer Internetseite habe ich gesehen, dass Sie viele Grafik-Arbeiten anbieten. Ihre Kunden werden mit Ihrer Arbeit sicherlich zufrieden sein, oder? Potenzielle Kunden wissen das aber nicht. Lassen Sie doch Ihre Arbeiten einfach von Ihren Kunden bewerten. Nutzen Sie ProvenExpert als Unternehmer. Schicken Sie Ihren Kunden einen Link zu Ihrem Profil, damit diese Ihre Arbeit bewerten können. Ein entsprechendes Siegel, was die Kundenzufriedenheit zeigt, können Sie dann auf Ihrer eigenen Internetseite einbinden. Nun wissen auch Interessenten, dass Ihre Kunden mit Ihrer Leistung zufrieden sind.

      Viele Grüße
      Dennis

      • Ralf Stelter schreibt:

        Veröffentlicht am 10. Februar 2015 at 13:14

        Danke für Ihre Tips. Meine Seite ist derzeit nicht optimiert und (noch) nicht verbessert, weil ich nach einem Schlaganfall einiges anderes zu tun hatte.
        Jetzt, wo es wieder aufwärts geht, werde ich mich darum kümmern. Übersichtlicher, präziser, moderner, … Das mit dem Siegel halte ich für eine gute Idee… Danke!
        Frage: wenn ich meine Kunden um Beurteilung bitte möchte, muss ich sie anmailen. Kann ich daraus schließen, dass ich das bei meinen Kunden darf…
        Mit freundlichem Gruß
        Ralf Stelter

        • Dennis Klehr

          Veröffentlicht am 10. Februar 2015 at 15:35

          Aus rechtlicher Sicht stellt das keine Probleme dar. Das ist Ihr Kunde und selbstverständlich können Sie ihn fragen, ob er eine Bewertung für Ihre Dienstleistung abgibt.

          Ich weiß nicht genau, wie aufgeschlossen Sie gegenüber Bewertungen sind. Sie brauchen aber keine Sorge haben, wenn einmal ein Kunde aus Ihrer Sicht eine schlechte Bewertung abgibt. Im Gegenteil, man kann zwei Nutzen daraus ziehen:

          1. wissen Sie genau, woran Sie sind und können daraus lernen und

          2. wirken die Bewertungen viel seriöser, denn keiner ist perfekt!

          Ich empfehle Ihnen auch, wirklich nur Ihre Kunden Bewertungen vornehmen zu lassen. Ich habe es schon oft erlebt, dass Unternehmen als anonyme Nutzer Ihre eigenen Produkte/Dienstleistungen bewertet haben. Andere Nutzer können ziemlich schnell filtern, welche Bewetungen der „Wahrheit“ entsprechen und welche nicht. Am Ende des Tages kann das ganz schnell nach hinten los gehen.

          Viele Grüße
          Dennis

        • Dennis Klehr

          Veröffentlicht am 10. Februar 2015 at 16:22

          Kurzer Nachtrag. Auf der folgenden Seite finden Sie auch nochmal einige Informationen zu „Kundenzufriedenheitsemails“. Das Landgericht Coburg hat am 17. Februar 2012 klar gesagt, dass man seine Kunden per Mail anschreiben und sie fragen darf, ob sie die Produkte/dienstleistungen bewerten möchten.

          Alle wichtigen Infos finden Sie hier: http://rechtsanwalt-schwenke.de/der-legale-weg-zum-like-rechtliche-grenzen-auf-der-jagd-nach-positiven-bewertungen/

      • Ralf Stelter schreibt:

        Veröffentlicht am 10. Februar 2015 at 14:03

        Nachtrag:

        Welches kostenlose google-plug-in meinen Sie? Ich bin schon öfter von google angeschrieben worden – und nichts ist kostenlos…

        Danke

        Ralf Stelter

        • Dennis Klehr

          Veröffentlicht am 10. Februar 2015 at 15:41

          Wir benutzen für diesen Blog beispielsweise SEO Ultimate, das ist ein kostenloses Plugin. Es gibt aber auch noch andere Plugins.

          Wenn Sie mit Ihrer neuen Website online gehen und diese einige Tage läuft empfehle ich Ihnen, diese mal von einem kostenlosen SEO-Tool analysieren zu lassen. Hier bekommen Sie dann schon erste Informationen, was noch gemacht werden muss und was bereits optimiert ist.

          Empfehlung, da ziemlich übersichtlich: https://www.woorank.com/de/

          oder: http://www.seitenreport.de/

          Viele Grüße
          Dennis

  6. Julian Börner

    Veröffentlicht am 9. Februar 2015 at 17:14

    Hallo Herr Brand,

    in diesem Beitrag wird – zu Recht – sehr ausfürhlich über das Thema eletkronische Post geschrieben. Ich selbst gehöre zu einer Studentischen Unternehmensberatung, die jedoch wie alle anderen Unternehmen auch, das Problem der wirkungsvollen Kaltakquise hat. Um allen neumodischen Möglichkeiten mal auszuweichen – können Sie mir sagen wie es mit den rechtlichen Hintergründen bezüglich des herkömmlichen Post- und Brief-Weges aussieht?
    Gelten hier die gleichen Bedingungen, wie für den elektronischen Postweg?

    Viele Grüße
    Julian Börner

    • Sascha Berninger

      Veröffentlicht am 10. Februar 2015 at 15:44

      Hallo Herr Börner,
      im Gegensatz zur elektronischen Post ist Werbung per Papierpost grundsätzlich erlaubt – andernfalls wären die zigtausenden Angebotszettel und Werbebriefchen, die täglich ihren Weg in deutsche Briefkästen finden, allesamt illegal.
      Teilt der Empfänger jedoch mit, dass er keine Briefkastenwerbung erhalten möchte – dazu zählt auch der bekannte Aufkleber auf dem Briefkasten – so ist dieser Wunsch zu respektieren.
      Weitere Infos zur Thematik finden Sie u.a. hier:
      http://www.frankfurt-main.ihk.de/recht/themen/wettbewerbsrecht/unlauterer_wettbewerb/telemarketing/index.html

      Viele Grüße
      Sascha Berninger

  7. Marius

    Veröffentlicht am 1. April 2015 at 22:24

    Hallo Herr Brand,

    ich habe zwar ausführlich gelesen jedoch stellt sich mir die folgende Frage.

    Ist es erlaubt eine Firma anzurufen (Kaltakquise), sich vorstellen und anfragen ob man Informationen zum (Produkt/Diesntleistung) zusenden darf, z.B. per E-Mail.

    Wenn ein nein beim Anrufer zu hören wäre, ist für mich klar der zweite Anruf wäre eine Belästigung, aber wie sieht es mit dem ersten Anruf aus.

    Es ist an sich kein Werbeanruf sondern eine Anfrage, kann dies abgemanht werden?

    Ich freue mich auf Ihre kompetente Antwort.

    • Sascha Berninger

      Veröffentlicht am 8. April 2015 at 14:01

      Hallo Herr Sommer,

      eine reine Anfrage, ob Angebote zugesendet werden dürfen, würde ich ebenfalls als Angebot (und somit als Werbung) betrachten, da ja die Zusendung von Angeboten angeboten wird.

      Für die Zusendung von Angeboten per E-Mail benötigen Sie darüberhinaus eine explizite Einwilligung des Empfängers. Dafür ist rechtlich gesehen ein sogenannter „Double-Opt-In“ nötig, eine doppelte Einwilligung des Empfängers. Eine rein mündliche Zustimmung des Empfängers am Telefon halte ich für problematisch, da diese nirgends fixiert ist und somit im Nachhinein vom Empfänger bestritten werden kann.

      Mehr zur „Double-Opt-In“-Thematik finden Sie hier:
      https://www.datenschutzbeauftragter-info.de/fachbeitraege/newsletter-und-datenschutz/

      Mit freundlichen Grüßen

      Sascha Berninger

  8. Sebastian Weinert

    Veröffentlicht am 22. Juni 2015 at 17:04

    Aktive Kaltakquise gehört immer noch zu einer der effektivsten Methoden zur Neukundengewinnung im B2B Bereich. Aber nachdem ich den Artikel gelesen habe, komme ich zu dem Punkt: „Lass das mal lieber Profis machen.“ Um sich nicht unnötig die Finger zu verbrennen.

    Das hat aber wohl auch mehr damit zu tun, dass ich Kaltakquise eher als ein Handwerk begreife, das es zu beherrschen gilt, als einfach nur den “Hörer in die Hand” zu nehmen. Aus gutem Grund hat daher wohl erst kürzlich das Handwerk-Magazin einen aufschlussreichen Artikel zum Thema „Kunden finden lassen“ geliefert, der an spezifischen Beispielen aus der Realtiät sehr schön aufzeigt, worauf es bei der Kaltakquise ankommt und wie man den notwendigen Neuaufbau von Kontakten effizient auslagert und doch delegieren kann (mit aktuellen Preisbeispielen).

    http://www.handwerk-magazin.de/kaltakquise/

    Dort finden Sie auch eine Checkliste als Arbeitshilfe und hilfreiche Tipps zum Thema Kaltanrufe im B2B-Bereich, für diejenigen die sich noch selbst zur Kaltakquise quälen.

    Unter folgendem Link erfahren Sie sehr anschaulich wie das Profis machen:
    http://www.handwerk-magazin.de/kaltakquise-neue-kunden-finden-lassen/

    Hinter Outsourcing steckt auch erstmal der Gedanke, nicht alles selbst machen zu müssen, sondern sich auf seine Kernkompetenzen zu konzentrieren, die man am besten beherrscht. Bei besonders komplexen Produkten oder Dienstleistungen sind das i.d.R. Forschung, Entwicklung, Produktion und Verkauf, aber nicht unbedingt der Vertrieb und das Marketing. Durch das Outsourcing an einen spezialisierten Dienstleister, können Unternehmen deutlich mehr Flexibilität und Kosteneffizienz für ihre Geschäfte verbuchen. Auch das Risiko, das der vorliegende Beitrag thematisiert, wird demnach mit ausgelagert.

    Noch mehr Informationen zum Thema Kaltakquise, ob Inhouse oder Outsourcing, alles zur rechtlichen Situation und weitere wertvolle Vertriebstipps für Unternehmen mit Fokus auf B2B, finden Sie im Telemarketing Blog von triveo unter http://www.triveo.de/blog/

    Wünsche trotz aller Unkenrufe viel Erfolg bei der Kaltakquise!

  9. andreas kandschur schreibt:

    Veröffentlicht am 1. Juli 2015 at 9:23

    Was viele immer ausklammern, ist der Kaltbesuch. Mit allen möglichen Ausreden versuchen die Vertriebler den Kaltbesuch als unmöglich in der heutigen Zeit darzustellen. Ein Grund mehr, das mal auszuprobieren. Man geht los und stellt sich in den Firmen vor. Gibt eine Visitenkarte ab und macht einen Termin. Das ist einfacher als man glaubt. Und in Städten sowieso. Auch die ganzen Argumente, das wäre zu teuer, ,man käme nicht am Tresen vorbei etc. halte ich für Blödsinn. Denn wieviel Ausschuss produziert man denn am Telefon?? Eine riesige Menge erfolgloser Calls. Man weiß nie ob man nicht einen Abmahner erwischt usw. So gesehen relativiert sich das alles wieder. Nein es geht. Nur weil es kaum einer macht, heißt es eben nicht, das es nicht geht. Nicht ohne Grund ist Vorwerk so erfolgreich. Probieren Sie es aus, Sie werden staunen. Wer mehr darüber wissen will, kann mich gerne kontaktieren.

  10. Marina

    Veröffentlicht am 17. März 2016 at 14:20

    Mal eine Frage umgekehrt – was wäre denn erlaubt?

    Werbung per Post verschicken..?

    Infobriefe beginnen bei 28ct. Wenn ich 10tsd verschicke deutschlandweit sind das alleine ca. 3.800€ an Portokosten.
    Für Kleinstunternehmer oder kleine Mittelständler sind das große Beträge!
    Zudem werden die meisten Briefe gleich weggeworfen, sofern man nicht gleich mit Rabatten lockt.

    emails – kosten fast nichts.
    Die Rate das diese gelöscht werden ist jedoch noch höher als bei Briefen.

    Telefonanrufe – nehmen viel Zeit in Anspruch aber sind auch effektiv.
    Jedoch benötigt man die richtigen Ansprechpartner.
    Die Gefahr ist aber auch groß das ein Abmahner dabei ist. (Kostet ca. 200€)

    So gesehen sind emails eine akzeptable Lösung um B2B Kontakte zu bekommen.
    Auch wenn man möglichen Abmahnkosten aufrechnet mit den Kosten für den Briefversand.

    • Sascha Berninger

      Veröffentlicht am 17. März 2016 at 14:47

      Hallo Marina,

      nicht „verboten“ sind unter anderem Printwerbung (Anzeigen, Flyer, Plakate), eine gut gemachte eigene Website die dank Suchmaschinenoptimierung schnell gefunden wird, generell eine gute „Sichtbarkeit“ im Web durch Einträge in Bewertungsportalen und Branchenverzeichnissen, „indirekte Methoden“ wie Empfehlungsmarketing und Networking.

      Mehr zu diesen Methoden der Kundenakquise finden Sie hier: https://bluepartner.de/blog/kundenakquise-methoden-neukundengewinnung/

      MIt freundlichen Grüßen
      Sascha Berninger

  11. Stefan schreibt:

    Veröffentlicht am 9. August 2016 at 19:15

    Interessanter Artikel mit einigen interessanten Gedankengängen. Ganz auf die Telefonakquise zu verzichten, finde ich allerdings mutig, da dass meiner Ansicht nach schon nach wie vor noch das am Weitesten verbreitete, am häufigsten erwartete und auch das am erfolgsversprechenste Stilmittel zur Kundengewinnung ist. Allerdings gibt es natürlich gute Alternativen, welche man auf gar keinen Fall außer acht lassen sollte, wie z.B. auch genannte passive Variante über Plattformen wie z.B. XING. Außerdem noch zu erwähnen vielleicht Messe-Stände oder Flyer – über diese Wege möchte man ja auch häufig gerne in Kontakt mit Neukunden treten. Liebe Grüße, Stefan

  12. Moßig schreibt:

    Veröffentlicht am 10. August 2016 at 11:17

    Schöner und leicht verständlicher Artikel der auch mal die negativen Aspekte der telefonischen Kaltakquise aufzeigt. Ich selbst stehe diesem Thema eher kritisch gegenüber, einfach weil 90% aller eintreffenden Akquiseanrufe einfach nur schlecht sind, da entwickelt man mit der Zeit eine regelrechte „Schutzhülle“ welche so auch die restlichen, vielleicht sogar interessanten, Anrufe sofort blockt.
    Aus diesem Grund nutze ich die zur Verfügung stehenden Ressourcen lieber für brauchbares SEO und etwas AdWords.

    Natürlich ist das auch sehr stark Branchen- und Zielgruppenabhängig. In meinem Geschäftsfeld (wir produzieren Putzlappen, ja das gibt es 😉 ) ist die telefonische Neukundengewinnung noch uninteressanter, da das Interesse an einem kurzen Gespräch über Reinigungstextilien bei den meisten Industriebetrieben doch gegen null geht.

    Liebe Grüße, Basti.

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