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Nachhaltigkeitsziel 3 - Gesundheit und Wohlergehen

Ziel 3: Ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters gewährleisten und ihr Wohlergehen fördern

Das dritte Nachhaltigkeitsziel der UN: Gesundheit und Wohlergehen

Gesundheit ist ein grundlegendes Menschenrecht – und ist eng mit vielen anderen Entwicklungszielen verknüpft. Mit dem Sustainable Development Goal (SDG) 3 haben sich die Vereinten Nationen vorgenommen, weltweit ein gesundes Leben für alle Menschen jeden Alters zu gewährleisten und ihr Wohlbefinden zu fördern. Durch die Verbesserung der Gesundheitssysteme, die Bekämpfung von Krankheiten und die Förderung des Wohlbefindens verfolgt dieses Nachhaltigkeitsziel eine umfassende und nachhaltige Vision für die Welt.

Die gute Nachricht ist auf der UN-Seite zu den 17 Nachhaltigkeitszielen nachzulesen: „Es wurden bedeutende Fortschritte bei der Erhöhung der Lebenserwartung und der Verringerung der Kinder- und Müttersterblichkeit erzielt.“ Allerdings: Es muss noch einiges geschehen. Denn immer noch sterben jährlich mehr als 295.000 Frauen während der Schwangerschaft und Geburt, und schätzungsweise 2,5 Millionen Babys sterben in den ersten vier Wochen nach der Geburt. Damit nicht genug: Denn neben diesem zentralen Thema stehen wir weltweit vor einer Vielzahl weiterer gesundheitlichen Herausforderungen. So haben trotz bedeutender Fortschritte im Gesundheitswesen nach wie vor Millionen von Menschen keinen Zugang zu grundlegender medizinischer Versorgung. Infektionskrankheiten wie HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose bedrohen das Leben vieler Menschen in Entwicklungsländern. Chronische Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Krebs nehmen weltweit zu. Gleichzeitig sind wir mit neuen Herausforderungen wie globalen Pandemien konfrontiert, wie etwa der COVID-19-Pandemie. Hinzu kommt: Der Zugang zu Gesundheitsversorgung ist weltweit ungleich verteilt. Laut WHO hat rund die Hälfte der Weltbevölkerung keinen ausreichenden Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung.

Bei all diesen Themen ist die Liste der Maßnahmen in Sachen Gesundheit lang. Einige der wichtigsten haben wir hier zusammengestellt:

Gesundes Leben für alle

  1. 1.

    Müttersterblichkeit

    Bis 2030 die weltweite Müttersterblichkeit auf unter 70 je 100.000 Lebendgeburten senken.

    Müttersterblichkeit
  2. 2.

    Kindersterblichkeit

    Bis 2030 den vermeidbaren Todesfällen bei Neugeborenen und Kindern unter 5 Jahren ein Ende setzen.

    Kindersterblichkeit
  3. 3.

    Übertragbare Krankheiten

    Bis 2030 die AIDS-, Tuberkulose- und Malariaepidemien und die vernachlässigten Tropenkrankheiten beseitigen. Übertragbare Krankheiten bekämpfen.

    Müttersterblichkeit
  4. 4.

    Psyche

    Bis 2030 die Frühsterblichkeit aufgrund von nichtübertragbaren Krankheiten durch Prävention und Behandlung um ein Drittel senken und die psychische Gesundheit und das Wohlergehen fördern.

    Kindersterblichkeit
  5. 5.

    Suchtstoffe

    Die Prävention und Behandlung des Substanzmissbrauchs, also Suchtstoffmissbrauch und schädlicher Gebrauch von Alkohol, verstärken.

    Müttersterblichkeit
  6. 6.

    Verkehrsunfälle

    Bis 2020 die Zahl der Todesfälle und Verletzungen infolge von Verkehrsunfällen weltweit halbieren.

    Kindersterblichkeit
  7. 7.

    Gesundsheitsvorsorge

    Die allgemeine Gesundheitsversorgung, den Zugang zu hochwertigen grundlegenden Gesundheitsdiensten und zu sicheren, wirksamen, hochwertigen und bezahlbaren unentbehrlichen Arzneimitteln und Impfstoffen für alle.

    Müttersterblichkeit

Quelle: BMZ; Auszug aus den Unterzielen des SDG 3

Gesundheit und Wohlergehen: Zahlen und Fakten

Zugang zu Gesundheitsdiensten

Ein zentraler Aspekt von SDG 3 besteht darin, den Zugang zu qualitativ hochwertigen Gesundheitsdiensten für alle Menschen sicherzustellen. In vielen Teilen der Welt haben Menschen nach wie vor keinen angemessenen Zugang zu medizinischer Versorgung, sei es aufgrund von Armut, mangelnder Infrastruktur oder fehlendem Fachpersonal. SDG 3 strebt an, dieses Ungleichgewicht zu beseitigen, indem es die Gesundheitssysteme stärkt, medizinisches Personal ausbildet und die Verfügbarkeit erschwinglicher Medikamente und Impfstoffe verbessert.

Krankheitsbekämpfung

Die Bekämpfung von Krankheiten ist ein weiterer wichtiger Schwerpunkt von SDG 3. Infektionskrankheiten wie HIV/AIDS, Malaria und Tuberkulose bedrohen das Leben von Millionen von Menschen weltweit. Das Ziel ist es, diese Krankheiten einzudämmen, die Übertragungswege zu unterbrechen und die Behandlungsmöglichkeiten zu verbessern. Darüber hinaus zielt SDG 3 darauf ab, nicht übertragbare Krankheiten wie Herzkrankheiten, Diabetes und Krebs zu reduzieren, indem Präventionsmaßnahmen gefördert und der Zugang zu Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten verbessert wird.

Psychische Gesundheit und Wohlbefinden

SDG 3 erkennt auch die Bedeutung psychischer Gesundheit und Wohlbefinden an. Psychische Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen sind weltweit auf dem Vormarsch und haben erhebliche Auswirkungen auf das individuelle und gesellschaftliche Wohlbefinden. Das Ziel besteht darin, psychische Gesundheit zu fördern, den Zugang zu psychischer Gesundheitsversorgung zu verbessern und das Stigma im Zusammenhang mit psychischen Erkrankungen abzubauen.

Die Rolle der nachhaltigen Entwicklung

SDG 3 ist eng mit den anderen 16 Zielen der nachhaltigen Entwicklung verknüpft. Die Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens trägt zur Armutsbekämpfung, Bildungsförderung, Geschlechtergleichstellung, nachhaltigen Städten und Gemeinden sowie zum Klimaschutz bei. Ein gesundes und nachhaltiges Leben für alle ist ein Eckpfeiler für eine gerechte und nachhaltige Welt.

Mehr Infos zum Thema gibt es im Flyer auf der Seite der UN.

Was tut die Bundesregierung?

Zunächst: Sie gibt Geld. So sind die deutschen Zuwendungen in den internationalen Topf „Gesundheit“ in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. „Deutschland“, so heißt es beim BMZ „ist mit über einer Milliarde Euro einer der größten internationalen Geber im Bereich Gesundheit.“ Die Programme konzentrieren sich auf die Länder, in denen die Gesundheitsversorgung besonders angespannt ist: auf afrikanische und asiatische Länder.

Unter anderem konzentriert sich die Unterstützung auf diese Themen:

  • Aus- und Weiterbildung von Gesundheitsfachkräften,
  • Gesundheitsfinanzierung,
  • Verringerung der Mütter- und Kindersterblichkeit,
  • Bekämpfung von HIV/Aids und anderen übertragbaren sowie nicht übertragbaren Krankheiten.

Wo stehen wir heute?

Vieles wurde erreicht – das konstatieren übereinstimmend UN und Bundesregierung. Aber: Nicht zuletzt die Corona-Pandemie hat uns in der Erreichung des dritten Nachhaltigkeitsziels gebremst. Am schlimmsten: die Verschärfung der bestehenden Ungleichheiten bei der Gesundheitsversorgung. „Dies zeigt sich zum Beispiel in der Unterbrechung von Impfkampagnen, bei der schlechteren Gesundheitsversorgung für Kinder und Mütter und in der Zunahme psychischer Erkrankungen wie Depressionen und Angstzuständen“, erklärt das BMZ. Weiter heißt es: „Es wurde außerdem deutlich, dass die Widerstandsfähigkeit der öffentlichen Gesundheitssysteme erheblich erhöht werden muss, um künftigen Pandemien vorzubeugen beziehungsweise angemessen auf sie reagieren zu können.“

Die Vereinten Nationen empfehlen folgende Maßnahmen zur Umsetzung:

  • Nationale Gesundheitspolitik auf alle Gesellschaftsschichten ausrichten; bezahlbare Gesundheitsversorgung für alle sicherstellen
  • Aufrechterhaltung und Ausweitung des Zugangs zu grundlegenden Dienstleistungen, unter anderem im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit
  • Erhöhung öffentlicher Mittel für Gesundheitsversorgung und Gesundheitsthemen und eine intensive globale und regionale Zusammenarbeit
  • Systeme zur Vorbeugung von Krankheiten stärken und einen gerechten Zugang zu Impfstoffen fördern
  • Verringerung von Umwelt- und Luftverschmutzungen
  • Verankerung des One-Health-Ansatzes⁠ (Der One Health-Ansatz beruht darauf, dass die Gesundheit von Menschen, Tieren und Ökosystemen untrennbar zusammenhängt.): Prävention und interdisziplinäre Zusammenarbeit vor allem zwischen Human- und Veterinärmedizin sowie Umweltwissenschaften

Neben weiteren Ansätzen existiert inzwischen auch Global Financing Facility, ein Finanzierungsmechanismus für die Gesundheit von Frauen, Kindern und Jugendlichen. Gemeinsam mit dem Bevölkerungsfonds der Vereinten Nationen (der „United Nations Population Fund“, UNFPA, beschäftigt sich mit Fragen der reproduktiven Gesundheit und der Bevölkerungsentwicklung in den Entwicklungsländern) setzt sich Gloabl Financing Facility dafür ein, dass der Zugang zu grundlegenden Gesundheitsdiensten auch in Krisen möglich bleibt.

Mehr? Dann geht’s hier zu spannenden vertiefenden Inhalten:

Was tun wir als bluepartner?

Nachhaltigkeit - Was tun wir?

Wir schauen genauer hin – das ist unser Anspruch für die Beschäftigung mit der Agenda 2030 und ihren 17 Zielen für eine nachhaltige Entwicklung (Sustainable Development Goals, SDGs). Nicht alle Ziele sind für uns sofort und auf den ersten Blick greifbar oder erreichbar. Beim dritten Nachhaltigkeitsziel „Gesundheit und Wohlergehen“ ist das anders. Denn hier können wir als Unternehmen doch einiges tun. Die Relevanz liegt auf der Hand: Die Gesundheit unserer Mitarbeitenden steht bei uns weit oben auf der Agenda. Beispiel: Pandemie. Klar, dass wir uns an die gesetzlichen Auflagen gehalten haben. Aber wir haben darüber hinaus einiges mehr getan. Masken und Desinfektion für die, die ins Büro kamen. Tests auch für zuhause, die Möglichkeit des Home Office – bis heute übrigens. Auch das Thema psychische Gesundheit ist für uns ein wichtiges. Ist doch die Arbeit eines Call Center Agents nicht immer einfach. Hier gilt es, Ausgleich zu schaffen. Etwa durch unseren Service Excellence Prozess, der unseren Mitarbeitenden die Möglichkeit gibt, über ihr Arbeitsumfeld hinaus Dinge anzustoßen und zu bewegen. Für uns ein Zeichen von Wertschätzung. Ganz aktuell bei uns: das Thema Ernährung. Im Herbst haben wir dazu eine Ernährungsberaterin eingeladen, die an einem Gesundheitstag zeigt, wie man sich auch im Büro gesund ernähren kann. Ein wichtiges Thema, direkt vor der Haustür. Eine Selbstverständlichkeit für uns: ergonomische Arbeitsplätze, etwa mit höhenverstellbaren Tischen oder den richtigen Stühlen. Auch sportliche Aktivitäten unterstützen wir gern: Firmenläufe ebenso wie Volleyballturniere mit dem ganzen Team.

Wir sprechen darüber, weil wir ein Beispiel geben wollen. Für andere Arbeitgeber:innen. Denn: Veränderung geht nur gemeinsam!

Was können wir tun?

Nachhaltigkeit - Was können wir tun? Dies ist unser Moment und die Zeit ist jetzt.

Bei diesem Nachhaltigkeitsziel sind wir alle gefragt. Können wir doch direkt und ohne Ausreden für unsere Gesundheit einiges tun.

  1. Regelmäßige körperliche Aktivität:
    Engagiere dich in regelmäßiger körperlicher Aktivität wie Sport, Fitnessübungen, Spaziergängen oder Radfahren. Versuche, mindestens 150 Minuten moderate körperliche Aktivität pro Woche zu erreichen.
  2. Gesunde Ernährung:
    Achte auf eine ausgewogene Ernährung, die reich an Obst, Gemüse, Vollkornprodukten, magerem Protein und gesunden Fetten ist. Reduziere den Konsum von zuckerhaltigen Getränken, verarbeiteten Lebensmitteln und gesättigten Fetten.
  3. Ausreichend Schlaf:
    Sorge für ausreichend Schlaf, da er für deine körperliche und geistige Gesundheit wichtig ist. Versuche, regelmäßige Schlafgewohnheiten zu entwickeln und schaffe eine angenehme Schlafumgebung.
  4. Stressmanagement:
    Finde Wege, um mit Stress umzugehen, da anhaltender Stress negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben kann. Praktiziere Entspannungstechniken wie Meditation, Yoga oder Atemübungen.
  5. Vermeidung von Risikofaktoren:
    Vermeide Rauchen und begrenze den Konsum von Alkohol. Beide Faktoren können erhebliche Auswirkungen auf die Gesundheit haben.
  6. Vorsorgeuntersuchungen:
    Plane regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und Gesundheitschecks, um potenzielle Probleme frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.
  7. Hygiene:
    Achte auf eine gute Hygiene, indem du regelmäßig deine Hände wäschst, Impfungen aktualisierst und angemessene Maßnahmen ergreifst, um Infektionen zu verhindern.
  8. Psychisches Wohlbefinden:
    Kümmere dich um dein psychisches Wohlbefinden, indem du Zeit für Selbstfürsorge, soziale Interaktionen und den Umgang mit stressigen Situationen einplanst. Suche bei Bedarf professionelle Unterstützung.
  9. Umgebung und Sicherheit:
    Sorge für eine sichere und gesunde Umgebung, sowohl zu Hause als auch am Arbeitsplatz. Vermeide Gefahrenquellen und ergreife Maßnahmen, um Verletzungen zu verhindern.
  10. Bildung und Informationsbeschaffung:
    Informiere dich über gesundheitsbezogene Themen und bleibe auf dem Laufenden. Bildung und Wissen helfen dir dabei, fundierte Entscheidungen über deine Gesundheit zu treffen.

Bleibt gesund!

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